Hauptuhren

MasterTime Center MTC

MTC – Steuerzentrale für multifunktionale Zeitdienstanlagen und Netzfrequenz-Überwachung

Die Steuerzentrale MTC (Master Time Center) steuert Uhren, synchronisiert Computer zeitgenau, dient als Zeitbezug auf dem LAN, schaltet zeitabhängige elektrische Lasten, liefert Zeitinformationen in diversen Formaten und überwacht die Netzfrequenz. Die MTC bietet eine optimale Betriebssicherheit und Flexibilität zur Realisierung anlagenspezifischer, flexibler Systemlösungen für die Zeitsteuerungen in Industriebetrieben, Flughäfen, Bahnhöfen, Radio- und Fernsehsendern, Krankenhäusern, Elektrizitätswerken und Forschungslaboratorien. Das zuverlässige interne Zweidraht-Bussystem, die intelligenten Funktionsmodule, der zentralisierte Betrieb mit Hilfe von anwenderfreundlichen Menüs, die umfassende Software für das System-Management sowie zahlreiche andere außergewöhnliche Merkmale zeichnen das MTC-System gegenüber herkömmlichen Zeitzentralen aus.

MTC-Bedienung und Ausführungen

Bedieneinheit

  • Notebook-PC in abschliessbarer Schublade oder externer PC
  • Umfassende Informationen über Betriebsabläufe
  • Vielseitige Konfigurationmöglichkeiten
  • Bildschirmdarstellungen der Anlagenstruktur WINDOWS
  • Detaillierte Fehlermeldungen

Abgesetzte Bedieneinheit

MTC-Gehäuse

MTC Gehaeuse

  • 19″-Wandschrank MTC 16 mit abschliessbarer vorderer Glastür. B x H x T: 600 x 478 x 415 mm
  • Variante MTC 50 für große Anlagen mit bis zu 50 Nebenuhrlinien und mehr. B x H x T: 600 x 612 x 415 mm
  • MTC 50 auch als 19″-Standschrank lieferbar

 

Elektro-Anschlüsse auf der Rückseite

MTC Rueckansicht

Für jedes Modul individuelle Stecker, Schraubstecker oder Federklemmen

 

 

  • Aufbau flexibler Systeme für spezifische Anwendungen dank vielfältiger Module
  • Konventionelle Impulsnebenuhren
  • Selbstrichtende MOBALine-Nebenuhren
  • NTP Zeit-Server V4
  • Computer-Sychronisierung durch serielle Schnittstellen
  • Synchronisierung elektrischer Geräte und Anlagen mittels unterschiedlicher Zeitcodes
  • Abgesetzte Relais, nach Zeitprogramm geschaltet
  • Analoge und digitale Uhren
  • Fehlermeldungen durch SNMP-Traps V1, E-Mail

 

  • Präzise Messung und Protokollierung der Netzfrequenz (50/60 Hz)
  • Signalisieren von Abweichungen
  • Verschieden programmierbare Alarm-Grenzwerte
  • Anzeige der Messwerte auf Bedienterminal, eingebautem LCD oder abgesetztem LED-Display
  • Eine MTC-Anlage ist hierarchisch aufgebaut und besteht aus Systemen, Modulen und Units.
  • Units steuern und überwachen die Ein- und Ausgänge, z.B. Impuls oder MOBALine-Uhrenlinien, den Ethernet-Anschluss mit seinen zahlreichen Dienstleistungen, serielle Ausgänge, Zeitcode-Generatoren etc.
  • Ein oder mehrere gleichartige Units sind in einem Modul zusammengefasst, zum Beispiel U 4.0.0 mit vier Impulslinien, U 4.1.0 mit vier seriellen Ausgängen. Module bestehen aus einer oder mehreren Leiterplatten. Zur Gewährleistung einer optimalen Betriebssicherheit erfüllt jedes Modul seine Funktion autonom.
  • Die Module und ein Master bilden ein System. Alle Module haben die gleiche Priorität und kommunizieren im Polling-Verfahren mit dem Master. Die Kommunikation zwischen dem Master und den einzelnen Modulen erfolgt über einen internen Zweidraht-Bus mit Optokoppler-Isolierung. Die Module sind so angeschlossen, dass keine Kommunikation blockiert werden kann. Das System ist in einem 19″-Rack eingebaut, mit Anzeigen für Netzspeisung, Normalbetrieb, Alarm und das DCF-Signal. Das System wird über einen PC-Terminal bedient.
  • Die gesamte MTC-Anlage kann über den Zweidraht-Feldbus LON™ (Local Operation Network) mit einer nahezu unbegrenzten Anzahl von Untersystemen erweitert werden.