Wissen wie es steht

Uhren und Sportanzeigen in kommunalen Sportstätten

Fast alle Sportvereine nutzen kommunale Sportstätten, da die Errichtung und Unterhaltung vereinseigener Einrichtungen die Möglichkeiten der meisten Sportvereine überfordern würde. Das Spektrum der im Eigentum von Städten und Gemeinden befindlichen “gedeckten und ungedeckten Einrichtungen” reicht von Schulsporthallen, Mehrzweckhallen, Schwimmbädern, Tennisanlagen, Reit- und Schießsportanlagen, Bundeskegelbahnen bis hin zu Motorsportanlagen.

All diese Einrichtungen erfüllen ihren Zweck – auch im Sinne der kommunalen Sportförderung – nur, wenn sie attraktiv für die Nutzer und Nutzerinnen sind und bleiben. Dies erfordert nicht nur ein professionelles Management, sondern auch permanente Maßnahmen zur Qualitätserhaltung und -verbesserung. Trotz begrenzter Budgets müssen die Sportstätten also mit modernen Standards ausgerüstet und gleichzeitig den Forderungen nach sparsamen Energie- und Ressourcenverbrauch gerecht werden. Doch der Aufwand lohnt sich, denn moderne oder modernisierte Stadien und Sporteinrichtungen kommen den Sportlerinnen, Sportlern und Sportbegeisterten im Land und der Umwelt gleichermaßen zugute.

Zu den erwähnten modernen Sportstättenstandards gehört auch der Bereich “Schwachstromtechnik”, der bei Sportstätten in der Regel die Uhrenanlage und die Spielzeit- bzw. Sportanzeige einschließt. BÜRK MOBATIME zum Beispiel liefert Produkte für fast alle denkbaren Anwendungen – vom portablen Sportdisplay über einfache Spielzeit-/Spielstandsanzeigen und multifunktionale Sportanzeigen bis hin zu großen, vierseitigen Basketball- oder Eishockeyanzeigen.

In der Vergangenheit wurden vor allem Anzeigen mit “Glühlampentechnik” eingesetzt. Zum Teil sind diese heute noch im Einsatz – allerdings wiesen oder weisen diese nur aus großem Abstand eine akzeptable Zeichendarstellung bzw. Anzeigequalität auf. Weitere Merkmale sind der hohe Stromverbrauch und die aufwändigen Wartungsarbeiten, die durch das häufige Wechseln der Glühbirnen anfallen. Derartige Anlagen entsprechen daher nicht mehr dem Stand der Technik und den aktuellen Anforderungen.

Neuere Anlagen arbeiten hingegen auf der Grundlage “bistabiler Anzeigen” (z.B. BiLED, Kombination aus elektromechanischer Klappankertechnik mit zusätzlich angeschalteter LED im Signalzustand), wobei es sich im Prinzip um eine sehr robuste Technologie mit geringem Wartungsaufwand handelt. Jedoch unterliegen auch diese elektromechanischen Systeme zwangsäufig einem gewissen Verschleiß, wobei sich z.T. durch mangelnde Ersatzteilversorgung bereits heute für den Bereiber gravierende Probleme ergeben können.

Seit den 90er Jahren werden Neuentwicklungen daher von elektronischen Systemen, vor allem auf Basis von LED-Anzeigen (LED, Light Emitting Diode), geprägt. Deren Vorteil, besteht u.a. darin, dass Regeländerungen vergleichweise einfach durch Softwareanpassung berücksichtig werden können und sich dadurch im Gegensatz zu den älteren Techniken für den kommunalen Bedarfsträger eine deutlich höhere Investitionssicherheit ergibt.

Daher werden heutzutage vorwiegend hochwertige LED-Sportanzeigen angeboten, wie zum Beispiel von BÜRK MOBATIME. Diese Systeme bieten generell eine hohe Ablesequalität in einem Betrachtungswinkel von bis zu 160° Grad und sie können dank der umfangreichen Produktpalette und verschiedener Ziffernhöhen ganz spezifisch auf die jeweilige Hallengröße und Ableseentfernung ausgerichtet werden. Alle stationären Sportanzeigen können außerhalb der Spielzeiten als Zusatznutzen auch die Uhrzeit anzeigen. Grundsätzliche Vorteile ergeben sich darüber hinaus durch den geringen Wartungsaufwand und die hohe Servicefreundlichkeit. Bei dieser Technik kommen keine elektromechanischen Verschleißteile mehr zum Einsatz

Im Falle von Beschädigungen können die betroffenen Elektronikmodule gezielt, einfach und schnell ausgetauscht werden. Ganz besonderes Augenmerk wird bei diesen Anzeigen auf die Robustheit von Verbindungssteckern und Bedienpults gelegt, da gerade diese Bauteile in der Vergangenheit oft den betrieblichen Belastungen nicht störungssicher gewachsen waren.

Die Produktpalette beginnt bei günstigen, portablen Sportdisplays, die besonders für den Schulsport oder Sportvereine aufgrund wechselnder Einsatzorte gut geeignet sind und bereits alle gängigen Standard-Sportarten beinhalten. Für Basketball-Anwendungen kann die tragbare Anzeige mit den bei dieser Sportart notwendigen Angriffsuhren kombiniert werden.

Es stehen darüber hinaus vielfältige Multisportanzeigen zur Verfügung, die nahezu jeder Hallengröße, Ableseentfernung und Anwendungen gerecht werden und zudem die gängigsten Ausprägungen mit kostenoptimierten Standardlösungen bedienen.

Um dem vielfachen Wunsch nach ausbaufähigen Spielstandsanzeigen zu entsprechen, wurden zudem zwei verschiedene, modulare Systeme entwickelt. Diese erlauben es dem kommunalen Bedarfsträger – je nach “Kassenlage” – ausgehend von einer einfachen Basis-Anzeige, stufenweise und bedarfsgerecht in eine umfangreiche Sportanzeige, bis hin zu kompletten Basketballanzeigen mit persönlicher Foulanzeige und Textdisplay für Teamnamen oder Werbe-Laufschriften, zu investieren.

Das Programm wird schließlich abgerundet durch spezielle Anzeigen für bestimmte Sportarten wie z.B. Fußballuhren, Basketballanzeigen nach FIBA-Vorschiften sowie Eishockeyanzeigen. Insbesondere auf Basis der letztgenannten Anzeigeelemente können dank vorgefertigter Trägerrahmen auch große, vierseitige Sportanzeigen – auf Wunsch mit Text- oder Werbedisplays – für große Sportarenen realisiert werden.

Wichtig ist bei allen Produkten eine übersichtliche Dokumentation sowie eine einfache, strukturierte Bedienerführung. Im Hinblick auf die Servicefreundlichkeit werden eventuell auftretende Fehler oder Betriebsstörungen mittels einer im unteren Teil der Anlage angebrachten LED-Leiste angezeigt, so dass die notwendigen Austauschmodule in kürzester Zeit beschafft und montiert werden können.

Beim Ersatz von veralteten Anlagen oder auch bei der Neuinstallation von Sportanzeigen in bereits bestehenden Sporthallen stellt sich oft die Frage, ob die Kommunikation zwischen Bedienpult und Sportanzeige nicht ohne Kabelverbindung , also per Funk, realisiert werden kann. Bisherige Systeme arbeiten dabei in der Regel auf Basis einer Trägerfrequenz von 433 MHz, wobei es aber beim Betrieb, z.B. in gut besuchten Hallen, zu Störungen kommen kann. Als Neuentwicklung steht daher seit Februar 2007 bei BÜRK MOBATIME eine neue Funk-Ansteuerung zur Verfügung, die durch Verwendung einer Übertagungsfrequenz von 2,4 GHz nunmehr auch bei kabellosem Betrieb eine hohe Zuverlässigkeit sichergestellt. Darüber hinaus kann auch die Datenübertragung für Textanzeigen mit dieser neuen Technologie realisiert werden, was in der Vergangenheit ausschließlich über herkömmliche Kabelverbindungen möglich war. Aus diesem Grund ergibt sich jetzt eine noch höhere Flexibilität bei der Modernisierung kommunaler Sporteinrichtungen.